Angela Eisenköck und Anna Maria Brandstätter
Beschreibung
Angela Eisenköck
Mit ihren hyperrealistisch detaillierten Pastell- und Öl-auf-Leinwand-Malereien thematisiert Angela Eisenköck die Vergänglichkeit - sei es in der Darstellung von welkenden Blumen, stark vergrößerten Fragmenten oder wallenden und luftig drapierten Stoffstücken. Dabei bedient sie sich der durchaus konzeptuellen Arbeitsweise ihres ursprünglichen Berufs der Architektin: Auf der Grundlage von Fotografien nähert sie sich mit Skizzen und Zeichnungen ihrem Bildgegenstand an und setzt ihn dann erst tatsächlich um: Mit starken Farben in vielen Schichten sowie Licht- und Schattenwirkungen, die das Objekt zum Leuchten bringen.
Anna Maria Brandstätter
Fein gestrichelt, in sorgfältig abgestimmter Dichte, bringt Anna Maria Brandstätter ihre Objekte mit Tusche auf Papier zum Pulsieren und verleiht ihnen eine beeindruckende Plastizität. Dabei widmete sie sich naturbezogenen Formen, wie Wurzelwerk oder Astgeflecht im reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast und oft mit einem hohen Abstraktionsgrad. In ihren mit Eitempera, Pigmenten, Ölfarben und Mischtechnik gemaltenen und in Schichten aufgebauten Bildern stellen leuchtende Farben in unterschiedlicher Intensität einen Gegenpol zu den klar strukturierten Linien dar, mit denen sie Traumlandschaften und einen fantastischen Weltraum ausbreitet.

